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Corporate Fashion

Der englische Begriff “Corporate Fashion” bedeutet so viel wie Unternehmens- oder Berufskleidung. Er beschreibt einen einheitlichen Kleidungsstil oder sogar fest vorgegebene Kleidungsstücke, die während der Dienstzeit getragen werden müssen. Corporate Fashion ist ein Teil der Corporate Identity – der Identität des Unternehmens. Hinter der Berufskleidung steht nicht nur die praktische Natur, sondern auch der Wunsch nach Einheit und dem Verständnis der Angestellten, sich als Team oder Familie zu sehen. Durch den geschickten Einsatz der Corporate Fashion wird dieses Verständnis in den Vordergrund gerückt.

Von der traditionellen Berufskleidung zur Corporate Fashion

Unter Berufskleidung versteht man zunächst Kleidung, die aus Sicherheitsgründen getragen werden muss. Dazu gehören in vielen Fabriken beispielsweise spezielle Sicherheitsschuhe, die die Füße vor Maschinen schützen, oder Helme auf Baustellen und anderen Arbeitsplätzen, an denen Gegenstände schweben. Im Büro gilt bezüglich der Berufskleidung oft das ungeschriebene Gesetz, dass sie schlicht, elegant und schick sein muss. Je höher der Rang, desto edler und teurer sollte sie wirken. Während einfache Bürokräfte den Arbeitgeber meist schon zufriedenstellen, wenn sie in Hemd und Hose erscheinen – oder Bluse, Rock und eleganten Schuhen ohne großen Absatz für Frauen – fühlen sich Manager zu Anzug und Krawatte verpflichtet.

Berufskleidung gestaltet sich in Unternehmen mit starkem Identitätsanspruch entsprechend einheitlicher. Fast Food Ketten wie McDonalds, Burger King oder Subway achten beispielsweise strengstens darauf, die Mitarbeiter gleich einzukleiden. Dadurch soll nicht nur im Team selbst das Gefühl entstehen, als eine große Familie zusammenzuarbeiten, auch für den Kunden wird ein Wiedererkennungswert geschaffen, der nicht zu missachten ist. Nach den ersten paar Besuchen bei den bekannten Ketten mit den Eltern wird jedes Kind einen McDonalds Mitarbeiter vom Verkäufer bei Subway unterscheiden können: Bei McDonalds tragen alle rot zu schwarzer Hose und schwarzen Schuhen, Subway kleidet das Personal ganz in grün mit passender Cappy ein – und genau das ist der Grundgedanke.

Was macht Corporate Fashion aus?

Corporate Fashion stellt in diesem Zusammenhang meist das Logo der Firma in den Vordergrund und ergänzt es farblich durch die Kleidung. McDonalds beispielsweise kennt man als Fast Food-Kette mit dem großen, gelben “M” und roter Untermalung. Das spiegelt sich auch in der Berufskleidung wieder. Das Logo enthält den größten Wiedererkennungswert aller Insignien und Kennzeichen des Unternehmens. Auf diese Weise verwandelt es auch die Mitarbeiter in Werbemaßnahmen. Ein weiterer hervorzuhebender Aspekt ist, dass eine einheitliche Kleidung dazu führt, dass Missgunst und Neid der Mitarbeiter unterbunden wird. Dabei verhält sich die Corporate Fashion ähnlich wie eine einheitliche Schuluniform.

Comments
isabelle Said:

Corporate Fashion ist meiner Meinung nach ein der wichtigsten Teile der Corporate Identity. Darauf muss man mehr Wert legen.


Susi Said:

Ich finde es klasse, dass immer mehr Firmen sich für Corporate Fashion entscheiden!
Wenn ich auf eine Messe oder eine andere Veranstaltung geh und ich sehe eine Gruppe mit einheitlicher Corporate Fashion ist mir diese Firma doch gleichh viel sympatischer, als wenn alle unterschiedlich gekleidet sind!
Dadurch wird Eindruck erweckt und die Kunden werden angezogen!


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